CLAYFIX Strukturputze und_Strukturputze Ambiente 15.050-.700 CLAYFIX Feinputze 17.050-.700
Dünnlagige Lehm-Farbputze nach CLAYTEC Arbeitsblatt 6.2
CLAYFIX Struktur- und Feinputze sind Lehm-Farbputze ggf. mit dekorativen Zuschlägen für die kreative Farbgestaltung im Innenraum (nicht im Spritzwasserbereich).
ZUSAMMENSETZUNG
Gemischtkörniger Sand, farbige Lehme und Tone, Perlite, Cellulosefasern, Methylcellulose < 0,5%. Körnung bis 1 mm. CLAYFIX Strukturputz (15.050-.700) zusätzlich mit Strohfasern bis max. 3 mm. CLAYFIX Ambiente (15.050-.070) mit Granit (red-stone), Glitter (flash), Perlmut (pearl), Sisal (japan), Gräser (country), Kräuter (herbs).
Farbgebung durch die natürlichen Tonerden, wir verwenden keine zusätzlichen Pigmente.
LIEFERFORMEN ERGIEBIGKEIT
20 kg Deckeleimer für ca. 6 m2 bei 2 mm Dicke, 500 kg Big-Bag für ca. 150 m² bei 2 mm Dicke. Ambiente red-stone, pearl, country 20-25% weniger Fläche wg. dickerem Auftrag. 32 Eimer/Pal.
LAGERUNG
Die Lagerung in geschlossenen Gebinden ist trocken und kühl mindestens drei Jahre möglich.
MÖRTELBEREITUNG
Die 20 kg Trockenmasse wird nach und nach per Bohrmaschine (≥ 800 Watt) oder Rührwerk und Rührquirl (Ø 125 mm) in ca. 5,5-6,5 l (je nach Farbe unterschiedlich) sauberes Wasser eingerührt. Nach 30 Minuten Ruhezeit erneut gut durcharbeiten. Der Mörtel ist nun verarbeitungsfertig.
PUTZGRUND
Der Putzgrund muss, frostfrei, tragfähig, nicht-federnd, fest, ausreichend rau und sauber sein, außer dem eben, rissfrei, trocken und gleichmäßig saugend. Vornässen bei Bedarf sorgfältig per Sprühnebel. Ausgeprägt alkalische Flächen sind zu fluatieren, dies gilt besonders beim Einsatz dunkler kräftiger Farben. Glatte Flächen sowie stark oder ungleichmäßig saugende Untergründe mit CLAYTEC Universalgrundierung Feinkorn (13.120 -.125) vorbehandeln, auf CLAYTEC Lehm-Unterputz und Lehm-Oberputz fein bei Bedarf auch Lehmputzgrundierung (19.020-.025).
CLAYTEC Lehm-Unterputz sorgfältig eben abreiben (gesonderter Arbeitsgang!), alternativ nach Trocknung mit dünner Lage Lehm-Oberputz fein überziehen. CLAYTEC Lehmbauplatten mit dünner Lage Lehm-Oberputz fein überziehen, Stöße bzw. Gesamtflächen armieren.
Plattenstöße von Gips-Trockenbauplatten müssen gespachtelt und unbedingt armiert werden, z. B. mit Fugenband. Flächen sorgfältig und fehlstellenfrei grundieren.
PUTZAUFTRAG, OBERFLÄCHE
Auf Frostfreiheit achten. Der Mörtel wird mit der Japankelle oder dem Edelstahl-Glätter gleichmäßig in einer Stärke von 2 mm aufgezogen oder auch maschinell aufgespritzt. Auf sauberes, gut eingearbeitetes Werkzeug achten. Nach einer Antrockenzeit von je nach Untergrund bis zu einigen Stunden wird die Oberfläche mit dem Schwammbrett gleichmäßig und ggf. wiederholt gerieben. Frühe Bearbeitung = grobe Oberflächen, späte Bearbeitung = glatte und feine Oberflächen. Weitere Gestaltungsmöglichkeiten mit dem Filz-, Kunststoff-, Holzreibebrett oder dem Japanglätter. Bei der Oberflächenbearbeitung nur wenig Wasser in die Oberfläche eintragen!
Zur gleichmäßigen Bearbeitbarkeit muss ungleichmäßige Austrocknung von Teilflächen verhindert werden, verursacht z. B. durch die Beheizung oder Zugluftströme an geöffneten Fenstern.
VERARBEITUNGSDAUER
Angemischter Mörtel bleibt abgedeckt 24 Stunden verarbeitbar.
Weiterbehandlung
Zur Entfernung loser Körnung sowie zur Steigerung der Festigkeit und Farbbrillanz werden die vollständig getrockneten Oberflächen mit einem weichen feuchten Schwamm abgewischt (ca. 2-3 Striche). Auf sauberes Wasser achten! Putz dabei nicht anlösen und zügig arbeiten. Alternativ vorsichtiges Polieren mit weicher Tapezierbürste.
FARBGESTALTUNG
Die Farbtöne können untereinander gemischt werden, Pigmentzugaben s. Arbeitsblatt 6.2.
Farb- und Oberflächenhomogenität
Für zusammenhängende Flächen ausreichend Mörtel aus mehreren Gebinden anmischen. Arbeitsansätze sind zu vermeiden. Aufgrund der natürlichen Rohstoffe sind Farbtonabweichungen nicht auszuschließen. Zuschlagsnester bei Strukturputzen sind Teil des Produktcharakters.
Arbeitsproben
Die Anwendungseignung des gesamten Schichtaufbaus aus Grundierung und Putzauftrag ist in jedem Fall anhand einer ausreichend großen Arbeitsprobe zu überprüfen. Reklamationsansprüche, die nicht aus werkseitigen Mischfehlern resultieren, sind ausgeschlossen.

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